Als Return Code – englisch für Rückgabestatus oder auch Rückgabewert – oder Exit-Status wird allgemein in der Softwareentwicklung eine kurze Rückmeldung bezeichnet, meist ein Zahlenwert, den ein (untergeordneter) Prozess nach seiner Ausführung an seinen (übergeordneten) Aufrufer zurückgibt.
Weitere Einzelheiten#edit
Wenn in einem Computerprogramm ein Prozess einen neuen Prozess startet, wird der aufrufende Elternprozess und der aufgerufene Kindprozess genannt. Jeder Kindprozess gibt bei seiner Beendigung eine Rückmeldung (den Return Code) an den Elternprozess zurück, über den es ihm mitteilen kann, wie der Kindprozess ablief. So kann mitgeteilt werden, ob der Prozess korrekt ablief oder ob ein Fehler auftrat. Weitergehende qualifizierende Angaben sind möglich, beispielsweise Hinweise auf Warnungen oder unvollständige Abarbeitung.[1] Anhand dieser Rückmeldung kann der Elternprozess über den weiteren Programmablauf entscheiden.
Implementierungen#edit
- in C und C++ die Konstanten
EXIT_SUCCESSundEXIT_FAILURE - in ABAP gibt es die globale System-Variable
SY-SUBRC - in REXX ist dafür die Variable
RCreserviert - in Turbo Pascal gibt es für viele I/O-Aufrufe die Variable
IOResult
Ausnahmen#edit
Siehe auch#edit
Einzelnachweise#edit
- IBM Knowledge Center - Client return codes. IBM, abgerufen am 13. Februar 2017.
- Günter Born: MS-DOS-Programmierhandbuch. Markt+Technik, 1993, ISBN 978-3-89090-894-6, S. 126, 518–519 (borncity.com [PDF; 3,0 MB; abgerufen am 19. Februar 2024]).
References#
- ^ IBM Knowledge Center - Client return codes. IBM, abgerufen am 13. Februar 2017.
- ^ Günter Born: MS-DOS-Programmierhandbuch. Markt+Technik, 1993, ISBN 978-3-89090-894-6, S. 126, 518–519 (borncity.com [PDF; 3,0 MB; abgerufen am 19. Februar 2024]).
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